Startup-Interview: MemoMeister

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09. Juli 2020

Wir haben uns mit Jan von MemoMeister über das Thema Gründung unterhalten. Erfahrt mehr über das Startup, dessen Gründung und wo MemoMeister anfangs Unterstützung gefunden hat. 

 

Hey Jan! Erzähl doch mal etwas über euch – wer seid ihr?

Ich bin Jan und zusammen mit Achim, meinem Co-Founder, habe ich MemoMeister ins Leben gerufen. Tatsächlich haben wir jetzt bald sogar unser Jubiläum! Das heißt vor drei Jahren haben wir offiziell gegründet. Insgesamt beschäftigen wir uns aber schon knapp vier Jahre damit.

Gestartet haben wir als Freiraum GmbH. Wir haben uns gefragt, wie kann man Handwerkern helfen, sodass sie weniger Zeit mit der Dokumentation verbringen und mehr Zeit für ihre Leidenschaft haben. Es ging also anfangs um das Thema Fotodokumentation für Handwerker – mit dem Ziel mehr Freiraum für handwerkliche Leidenschaft zu schaffen. So entstand MemoMeister, die Marke unserer Anwendung. MemoMeister ist heute eine Cloud-Software, welche die analoge Projekt-Mappe digital abbildet.

Und wie ist das MemoMeister Team zusammengestellt?

Steffen, Jan, Achim, Benny, Markus (von links)

Unser Büro in Stuttgart ist aktuell mit sechs Leuten besetzt. In den letzten 3 Jahren haben wir auch schon vieles gemeinsam erleben dürfen – Höhen sowie Tiefen. Das Wichtigste aber ist, dass mein Mitgründer und ich uns bis heute noch perfekt verstehen. Die gemeinsame Zeit schweißt natürlich zusammen und ich bin stolz darauf, dass wir bis heute als Team funktionieren!

Foto: Steffen, Jan, Achim, Benny, Markus (von links)

 

Wie kamt ihr überhaupt auf die Idee zu gründen?

Wir haben damals unabhängig voneinander an einem Programm von Pioniergeist teilgenommen und uns dort kennengelernt. Bei dem Programm geht es darum Startup-Talente und etablierte Unternehmen zusammen zu bringen. Dort kamen wir dann zusammen auch auf das Thema „Digitalisierung im Handwerk“ und das große Potential, das es dort noch gibt. Da wir uns super verstanden haben, kam es dann im Nachhinein auch zur gemeinsamen Firmengründung.

Was würdet ihr als euer Alleinstellungsmerkmal bezeichnen – was macht eure Idee einzigartig und neu?

Zuerst einmal pflegen wir einen engen, freundschaftlichen Kontakt zu unseren Kunden, mit denen wir das Produkt gemeinsam und schnell weiterentwickeln.  Das Produkt an sich verfolgt einen Memo-basierten Ansatz. Das heißt wir haben keinen chaotischen Chat, in dem alle Infos chronologisch gesammelt werden. Bei uns sind die Dokumentationen nach Sachverhalt in einer Projektstruktur strukturiert und nachvollziehbar abgelegt.

Wer oder was hat euch bei dem Gründungsprozess geholfen?

Erste Anlaufstelle für Erfahrungswerte und hilfreiche Tipps rund ums Thema Gründung war damals natürlich Pioniergeist. Bei Investoren-relevanten Themen war Mathias Götz von Wert8 ein super Ansprechpartner für uns.

Wie empfindet ihr die Stuttgarter Gründer-Community?

Gerade am Anfang haben wir viel mit dem Startup Stuttgart Verein gemacht. Da gibt es zum Beispiel das Gründergrillen, was super für den Austausch mit Gleichgesinnten ist. Inzwischen sind wir dort aber deutlich weniger aktiv.

Empfehlenswert ist aber, ein bis zwei Partner-Startups zu kennen, die sich in einer ähnlichen Phase befinden. Wenn man dann vor gleichen Problemen steht ist hier der Austausch sehr hilfreich.

Was war euer größtes Erfolgserlebnis seit der Gründung?

Damals, dass wir STIHL als Investor gewonnen haben sowie später das Management Buyout. Und heute ist es das Team, das wir aufgebaut haben. Wir haben unser Kernteam gefunden, das alles abdeckt und mit dem wir Spaß bei der Arbeit haben!

Was waren Herausforderungen, denen ihr euch stellen musstet? Sind euch Fehler passiert, die ihr rückblickend anders machen würdet?

Am Anfang unserer Reise war die Suche nach einem externen IT-Dienstleister eine echte Herausforderung. Hier haben wir zahlreiche Fehler gemacht, indem wir den falschen Leuten zu lange vertraut haben. Denn anfangs sollte ja alles schnell gehen. Gerade für ein junges Startup ist die Partnersuche nicht leicht. Hinzu kommt, dass man sich zu Beginn der Tragweite der Entscheidungen vermutlich noch nicht wirklich bewusst ist.

Aber wir haben auf jeden Fall aus unseren Fehlern gelernt und uns entsprechend weiterentwickelt, weshalb wir auch eine zweite Firma gegründet haben. Mit der DigiTrail GmbH geben wir unsere Erfahrungen weiter und unterstützen andere Firmen dabei interne Software Entwicklungsprozesse aufzubauen.

Noch eine letzte Frage – Was sind eure Zukunftspläne für MemoMeister?

Wir wünschen uns natürlich, dass MemoMeister weiter wächst und wir erfolgreich die nächste Phase im Lebenszyklus eines Startups mit den einhergehenden Herausforderungen beschreiten werden. Dementsprechend drehen sich alle Zukunftspläne um das Thema Wachstum und Ausbau unsere Kundenstamms.

 

Mehr Infos findet ihr auf der Webseite von MemoMeister!