Startup-Interview: Knowunity

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15. Juli 2020

Startup Region Stuttgart war im Gespräch mit Knowunity. Egal ob in der Schulzeit oder im Studium – im Laufe ihres Lebens haben die Jungs von Knowunity schon so einige Zusammenfassungen geschrieben. Und dann sollen diese einfach entsorgt werden?! Das wollten die Gründer nicht so einfach hinnehmen und haben deshalb Knowunity ins Leben gerufen!

Beschreibt euer Startup in einem Satz.

Knowunity ist eine Plattform, auf welcher Schüler wirklich relevante Schulinhalte wie Präsentationen, Buchzusammenfassungen zum Anhören, Karteikarten, Referate und Nachhilfe konsumieren und direkt herunterladen können, um so endlich einen digitalen und komprimierten Schulalltag erleben zu können.

Kurzgesagt kann man Knowunity also als eine Art Netflix für Schulinhalte sehen.

Wann kamt ihr auf die Idee, eine eigene Firma zu gründen? Was war der Auslöser?

Die Idee zu Knowunity kam uns während unserer eigenen Schulzeit aus unseren eigenen Problemen heraus. Wir mussten selber wirklich langweilige Schulbücher lesen und verbrachten natürlich mehr Zeit am Handy. Irgendwann dachten wir uns dann warum es denn keine Anlaufstelle auf dem Handy für die ganzen relevanten Inhalte gibt, die wir in unserem Schulalltag so brauchen, da wir bei der eigenen Suche schlichtweg nie das fanden was wir wollten. Die Kombination dieses Problems, was nicht nur wir, sondern unsere ganze Klasse hatte und der sowieso schon lange vorhandene Wille ein eigenes wirklich professionelles Unternehmen zu gründen haben dann perfekt zusammengepasst!

Wie habt ihr euer Team zusammengestellt?
Wir sind aktuell fünf Gründer, wobei uns zwei unserer anfänglichen Mitgründer wieder verlassen haben, bzw. nicht mehr ganz in dem Umfang wie zu Beginn dabei sind. 

Welche Befürchtungen hattet ihr zu Beginn eurer Gründung? Wie beurteilt ihr diese aus heutiger Sicht? Was habt ihr dazugelernt?

Anfangs waren wir uns natürlich nicht einmal sicher, ob die Idee denn überhaupt jemand gut findet oder nutzen wird. Diese Befürchtung hat sich inzwischen aber zumindest in Teilen aufgrund von wirklich guten Testergebnissen und positivem Feedback aus der Zielgruppe aufgelöst. Ein weiterer großer Punkt war natürlich die gesamte rechtliche Seite, von Gründung bis hin zu Steuern etc. Hier hatten wir aber wirklich Glück. Wir fanden Unterstützung bei einem guten Anwalt und unseren eigenen Familienmitgliedern. Natürlich haben wir immer noch Bedenken, inwieweit das alles wirklich so klappt wie wir es uns vorstellen, aber genau das macht aktuell auch den Reiz aus. Über die Zeit hat sich für uns immer gezeigt, dass sich Durchhaltevermögen wirklich auszahlt und darauf hoffen wir natürlich in Zukunft bei allen weiteren Herausforderungen.

Was war euer größtes Erfolgserlebnis?

Aktuell sicherlich viele kleinere Themen, da wir unser Produkt noch nicht am Markt haben. Wirklich positive Momente waren beispielsweise die Fertigstellung des MVPs, oder das wirklich gute Feedback, welches sich beispielsweise in unseren Vorregistrierungen zeigt. Zudem sind wir sehr glücklich über den aktuell sehr positiven Verlauf unserer Finanzierungsrunde, die wir diesen Sommer durchführen wollen.

Habt ihr schon einmal über die Zusammenarbeit mit externen Investoren nachgedacht? Wenn ja: Zu welchem Zeitpunkt? Was hat sich daraus ergeben?

Aktuell sind wir in Gesprächen mit Business Angels über unsere erste Finanzierungsrunde, die diesen Sommer noch offiziell beendet werden soll, um dann für den Launch wirklich genug Kapital für erfolgreiches Marketing und schnelles Wachstum der Plattform zu haben.

Welchen Tipp könnt ihr Gründern geben, die über eine Zusammenarbeit mit Investoren nachdenken, aber den ersten Schritt in diese Richtung aus welchen Gründen auch immer noch nicht gewagt haben?

Am Anfang hatten wir viel Respekt vor dem Erstkontakt mit Investoren, wir haben allerdings aus wirklich jedem Gespräch wichtiges Feedback für folgende Investoren mitgenommen, weswegen eben genau der Kontakt für uns auch so wichtig ist. Wir konnten so unsere Erfahrungen und eigene Vorstellung immer weiter professionalisieren. Auf eine E-Mail mit einem professionellen Pitch Deck antwortet eigentlich bisher jeder Investor gerne, deswegen nach guter Vorbereitung einfach mal starten und z.B. in den gängigen Netzwerken nach passenden Investoren suchen.

Habt ihr Kontakt zu anderen Startups? Wie empfindet ihr die Stuttgarter Gründer-Community?

Aktuell haben wir Kontakt zu einer anderen Gründerin, welche auch in das Plattform Business einsteigen will. Dies ist gut, um Informationen und Kontakte auszutauschen oder sich gegenseitig noch Anregungen und Ideen mitzuteilen.

Wie stellt ihr euch die nahe und ferne Zukunft für euer Unternehmen vor?

Wir planen natürlich im September einen erfolgreichen Start vor allem in Baden-Württemberg, wollen dann schnellstmöglich auch in Deutschland wachsen und immer neue Inhalte bereitstellen um dann in ein paar Jahren die Plattform für Schüler in ganz Deutschland zu sein!

 

Mehr Infos über Knowunity findet Ihr auf ihrer Website.