
Quantentechnologien gelten als eine der Schlüsseltechnologien der Zukunft. Ehe sie in Kommunikationstechnologien, Höchstleistungsrechnern, in der Medizin, Energie oder Mobilität zum Einsatz kommen, durchlaufen sie viele Entwicklungsschritte, wie etwa Experimente. Doch fehlendes Know-how und wenig benutzerfreundliche Setups machen den Einstieg in Quantenexperimente extrem schwierig.
Genau hier setzt das Start-up Atomiq One an. „Quantenexperimente werden zunehmend komplizierter in der Umsetzung, Bedienung und Wartung. Wir wollten eine Lösung schaffen, die Forschungs- und Entwicklungsteams mehr Zeit für die eigentliche Wissenschaft oder Innovation gibt und weniger für technische Details“, erklärt Dr. Christian Hölzl von der Universität Stuttgart, einer der drei Gründer.
Anwenderfreundliche Software vereinfacht komplexe Quantenexperimente
Gemeinsam mit seinen Forschungskollegen Suthep Pomjaksilp und Thomas Niederprüm von den Universitäten Hamburg und Kaiserslautern gründete Christian Hölzl im April 2026 das Start-up Atomiq One. Die Idee: eine Software, mit der sich komplexe Quantenexperimente ohne tiefgreifendes IT Know-how steuern lassen. Das Erfassen und Verarbeiten von Messdaten und die Ausführung komplexer Arbeitsschritte, beispielsweise die Manipulation von Qubits, werden dadurch deutlich einfacher. Die Software stellt Schnittstellen bereit, über die sich weitere Softwareprogramme und externe Anwendungen zur Auswertung, Automatisierung oder Steuerung einbinden lassen. …
Doch welche Vorteile bietet dieser Ansatz speziell für interdisziplinäre Forschungsteams? Welchen Beitrag leistet Atomiq One für das wachsende Quantenökosystem in Europa und welche konkreten nächsten Schritte planen die Gründer, um ihre Vision in die Praxis umzusetzen? Im vollständigen Artikel erfahrt ihr, wie es für das Start-up weitergeht und welche Rolle wichtige Förder- und Unterstützungsnetzwerke dabei spielen:
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Text: Universität Stuttgart





