Startup Porträt: Restube

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14. Juli 2017

Mission Leben retten: RESTUBE sorgt für mehr Sicherheit auf dem Meer

Christopher Fuhrhop hat eine Vision: In 10 Jahren, so wünscht er sich, soll Restube als Benchmark für mehr Sicherheit international etabliert sein und damit für mehr Freiheit im Wasser sorgen. Heute sind bereits mehr als 60.000 Rettungskissen verkauft und über 25 Personen konnten sich mithilfe des Kits in Sicherheit bringen. Mit den derzeit über 20 Mitarbeitern erlangt das Unternehmen auch weltweit die Aufmerksamkeit zahlreicher Wassersport-Liebhaber.

Art Airbag für Wassersportler

Die Idylle kann schnell zur Gefahr werden, wenn unsichtbare Strömungen Schwimmer ins Wasser reißen und zahlreiche Badeunfälle bis hin zu tragischen Todesfällen verursachen. Auch Christopher Fuhrhop, Gründer und Geschäftsführer des jungen Unternehmens, musste vor 10 Jahren eine erschreckende Erfahrung auf offenem Meer machen, als sein Kite während einer Fahrt eingebrochen ist und er alleine gegen die großen Wellen ankämpfen musste. Mit dem Ziel künftig, dieser unterschätzten Gefahr entgegenzuwirken und eine Sicherheitslücke zu füllen, gründete er zusammen mit seinem Freund und Kommilitonen Marius Kunkis 2012 die Restube GmbH. Mit dem gleichnamigen Produkt hat das starke Team der Maschinenbau-Studenten ein neues Sicherheitssystem entwickelt, eine Art Airbag für Wassersportler, welche den Schwimmern einen sekundenschnellen Auftrieb an die Wasseroberfläche ermöglicht. Das kleine Rettungskissen lässt sich einfach wie ein Gürtel um den Bauch schnallen und bläst sich selbstständig auf, sobald der Auslöser gezogen wird. Der Badeurlauber, ambitionierte Schwimmer oder Profi-Sportler kann somit eine unbeschwerte Zeit im Wasser verbringen. Um den Anforderungen der verschiedenen Zielgruppen gerecht zu werden, wurden bereits unterschiedliche Ausführungen des Produkts herausgebracht, die nach dem Austausch der CO2-Patrone alle wiederverwendbar sind.

Gefördert durch EXIST

Als finanzielle Starthilfe erhielten die Gründer ein EXIST-Gründerstipendium, eine Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), auf welches eine Anschlussfinanzierung über das Förderprogramm Junge Investoren folgte. 2014 kam es dann bereits zum ersten großen Erfolg – Das  Gründerteam holt sich den ersten Platz beim größten Businessplanwettbewerb Baden-Württembergs: „Der CyberOne Award war für RESTUBE eine große Ehre und sowohl die Netzwerke, als auch die Medienpräsenz halfen RESTUBE bei den nächsten Schritten.“,  Christopher Fuhrhop erinnert sich noch gut an die Zeit des intensiven Coachings und der Award-Vorbereitungen: „Dank des Gewinns von CyberOne konnten wir wertvolle Kontakte knüpfen, eine gute Medienpräsenz erreichen und unter anderem weitere Wachstumsfinanzierungen abschließen. Wir freuen uns, dass eine wichtige Stufe der Entwicklung von RESTUBE begleitet wurde.“ Nachdem das Produkt am Markt  gut ankam und einen rasanten Wachstum erreichte, beteiligten sich die Jungunternehmer 2015 am 14. Deutschen Gründerpreis, der jedes Jahr die besten Innovatoren Deutschlands auszeichnet und von den Partnern stern, Sparkasse, ZDF und Porsche ausgelobt wird. Dort konnten die Gründer als Preisträger der Kategorie Start-up hervorgehen, die gesamte Expertenjury von ihrer innovativen Idee überzeugen und somit ein größeres Netzwerk aufbauen.

Ein Jahr später erfolgte eine weitere Finanzierungsrunde über die online Crowdinvesting-Plattform Seedmatch, in welcher private Investoren die Möglichkeit haben über ein partiarisches Nachrangdarlehen am wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens teilzuhaben. Durch strategische Marketing- und Pressearbeit gelang es RESTUBE mit Hilfe von 640 Investoren ein Fundinglimit von 600.000€ zu akquirieren.

Wie geht es weiter?

Derzeit kooperiert das Unternehmen mit zahlreichen Wassersport-Stars und starken Partnern wie der Schweizer Lebensrettungsgesellschaft (SLRG), Big-Wave-Surfer Sebastian Steudtner oder den Surf-Weltgrößen Janni und Sonni Hönscheid zusammen.

„Doch der Weg ist weiterhin ein weiter für Restube, dem „Schutzhelm fürs Wasser“ den jeder immer dabei hat. Es fängt gerade erst an für mehr Freiheit und Sicherheit im Wasser.“, so Christopher Fuhrhop. Zukünftig will der Sicherheitsausrüster weitere Kooperationen mit Eventpartnern initiieren, um die internationale Vermarktung und Skalierbarkeit des Produkts voranzubringen.

Zur Website: https://www.restube.com/de/